Kopfschmerzen (Cephalgie) – Lass den Kopf nicht hängen!

Als Kopfschmerzen (Synonyme: Cephalgie, Kopfschmerz, chronische Migräne /Spannungskopfschmerz /Cluster-Kopfschmerz) werden Schmerzempfindungen im Bereich des Kopfes bezeichnet. Kopfschmerzen sind weit verbreitet und jeder war sicherlich schon einmal davon betroffen. Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft (1) unterscheidet mehr als 100 verschiedene Kopfschmerzarten. Spannungskopfschmerz und Migräne sind dabei die beiden häufigsten Kopfschmerzformen, bei denen sich keine krankhaften bzw. therapeutisch „heilbaren“ Störungen finden lassen.

Symptome und Beschwerden bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können in folgender Art und Weise auftreten:
  • Kurzzeitige vs. langanhaltende Schmerzen
  • Stechend vs. dumpf
  • Einseitig vs. beidseitig
  • Besserung vs. Verschlechterung durch Bewegung
Folgende Begleitsymptome können auftreten:
  • Allgemeines Krankheitsgefühl
  • Nackenschmerzen
  • Übelkeit/Erbrechen
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Licht- und Geräuschempfindlichkeit
  • Rote, tränende Augen
Unsere Diagnostik bei Kopfschmerzen
Nehmen Sie Schmerzmittel gegen Kopfschmerz an mehr als zehn Tagen pro Monat oder immer wieder an mehr als drei Tagen hintereinander ein? Dann sind Sie bereits gefährdet und sollten sich unbedingt an einen Neurologen wenden. Grundsätzlich sollten vor allem neu aufgetretene und häufige oder sich ändernde Kopfschmerzen neurologisch überprüft werden. In unserer Praxis für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie führen wir die neurophysiologische Diagnostik durch. Um Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik und anderen Ursachen vor Be¬ginn der Kopfschmerztherapie auszuschließen, arbeiten wir jedoch auch mit Medizinern unterschiedlicher Fachgebiete zusammen.

Die Anamnese stellt einen wichtigen Baustein in der Diagnostik des Kopfschmerzes dar:
  • Eigen-, Familien- und soziale Anamnese
  • Medikamenten- und Ernährungsanamnese
  • körperliche und psychische Beschwerdeabklärung
  • differentialdiagnostische Abklärung
Wenn Sie unter Migräne oder Spannungskopfschmerzen leiden, kann es sinnvoll sein, ein Kopfschmerztagebuch zu führen. Darin notieren Sie jeweils Stärke, Dauer, Beschaffenheit und Begleitbeschwerden, mögliche Auslöser der Schmerzen und sämtliche Medikamente, die eingenommen wurden. So lernen Sie Ihre persönlichen Kopfschmerz-Trigger kennen, können Auslösersituationen vermeiden und einen Therapieerfolg besser überprüfen.

Unsere Therapie bei Kopfschmerzen


Neben den klassischen Verfahren gibt es mittlerweile auch gute Ergebnisse in der Behandlung medikamentös nicht erreichbarer Kopfschmerzen. In Abhängigkeit von den Untersuchungsergebnissen und der persönlichen Situation meines Patienten setze ich bei Kopfschmerzen in meiner Praxis folgende therapeutische Leistungen ein:
  • Klassische Verfahren wie individuelle Pharmakotherapie
  • rTMS (repetetive transkranielle Magnetstimulation)
  • tDCS (transkraniellen Gleichstromstimulation)
  • Biofeedback (HEG-Biofeedback)
  • Neurofeedback (EEG-Feedback, Neurofeedback-Training)
  • Nichtinvasive periphere Vagus-Stimulation
  • Ohrakupunktur (NADA-Akupunktur)
  • Orthomolekulare Medizin (Mikronährstoffe/Vitalstoffe)
Zu unseren individuellen Therapiekonzepten gehören selbstverständlich auch die Beratung:
  • individuelle Pharmakotherapie
  • Psychotherapie
  • Tagesklinische und stationäre Therapiemaßnahmen
  • Integrierte Versorgungskonzepte für eine sektorenübergreifende, interdisziplinäre und facharztübergreifende Versorgung.
Die in unserer Praxis eingesetzten Verfahren sind nichtinvasiv und risikolos. Welche therapeutischen Verfahren bei Ihren Kopfschmerzen zur Anwendung kommen entscheidet sich auf Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse und Situation.

(1) Internationale Kopfschmerzgesellschaft IHS: www.ihs-headache.org, Internationale Klassifikation von Kopfschmerzerkrankungen: www.ihs-klassifikation.de



Selbsthilfeorganisation für Patienten:
Bundesverband der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG) e.V.; http://www.clusterkopf.de