Die schizophrenen Störungen sind durch Störungen von Denken und Wahrnehmung sowie inadäquate oder verflachte Gefühlsregungen gekennzeichnet. Die Bewusstseinsklarheit und intellektuellen Fähigkeiten sind in der Regel nicht beeinträchtigt, obwohl sich im Laufe der Zeit durch Dauerstress im Rahmen der Erkrankung auch Störungen des Denkens und der Aufmerksamkeit und Konzentration entwickeln können. Die wichtigsten psychopathologischen Phänomene sind Gedankenlautwerden, Gedankeneingebung oder Gedankenentzug, Gedankenausbreitung, Wahnwahrnehmung, Kontrollwahn, Beeinflussungswahn oder das Gefühl des Gemachten, Stimmen, die in der dritten Person den Patienten kommentieren oder über ihn sprechen, also akustische Halluzinationen, Denkstörungen und Negativsymptome wie Antriebsminderung, Rückzugsverhalten und andere Auffälligkeiten. Der Verlauf der schizophrenen Störungen kann entweder kontinuierlich episodisch mit zunehmenden oder stabilen Defiziten sein, oder es können eine oder mehrere Episoden mit vollständiger oder unvollständiger Symptomrückbildung auftreten. Ähnliche Störungsbilder können auch bei Epilepsie oder anderen Hirnerkrankungen oder durch Wirkung von Drogen (psychotrope Substanzen) auftreten, was im Rahmen der Diagnostik genau abgeklärt werden muß. Neben den Standardverfahren können bei Nichtansprechen auf die verschiedenen Therapieverfahren auch Verfahren zur Streßregulation eingesetzt werden, bzw. mit medikamentöser Therapie kombiniert werden. Speziell bei therapieresistenten akustischen Halluzinationen können auch Verfahren wie rTMS erfolgreich eingesetzt werden bzw. bei Antriebsminderung auch Verfahren zur Aktivierung der Vorderhirnfunktion wie Neurofeedback.
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