Mit Burnout-Syndrom oder Burn-out (engl. burn out ‚ausbrennen‘) wird ein Zustand bezeichnet, der von psychischer und physischer Erschöpfung gekennzeichnet ist. Hierbei müssen differentialdiagnostische psychische und körperliche Ursachen abgegrenzt werden. Burnout ist mit emotionaler Erschöpfung und dem Gefühl von Überforderung, reduzierter Leistungszufriedenheit und Symptomen einer Depression verbunden, dabei häufig der Endzustand eines Prozesses von von idealistischer Begeisterung über Desillusionierung, Frustration bis hin zu Abgestumpftheit. Das Burnout-Syndrom gilt nicht als Krankheit im Sinne des ICD-10, sondern ist eine Zusatzdiagnose, entspricht dem Wesen nach jedoch häufig einer Erschöpfungsdepression. Häufige Ursachen sind Streß, zu wenig Ausgleich (“work-life-balance”), Widersprüche zwischen eigenen Ansprüchen und realen Gegebenheiten, Probleme mit Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Belatungsgrenzen, häufig psychodynamische Hintergründe. Neben Psychotherapie und der Behandlung von akutem Stress können Verfahren zur Neuromodulation helfen die körperliche und seelische Überlastung zu regulieren. Hierfür gibt es gute Ergebnisse für Neurofeedback, Biofeedback und rTMS, besonders in Kombination mit Verfahren zur Aufklärung und Veränderung von krankheitsbedingenden Lebenseinstellungen und Leitsätzen.
  • Gesprächstherapie
  • Beratung zu Psychotherapie
  • Beratung zu tagesklinischen und stationären Therapiemaßnahmen
  • Integrierte Versorgungskonzepte
  • Streßmanagment durch Achtsamkeit
  • Gruppentraining soziale Kompetenz (GSK)
  • Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung
  • Individuelle Beratung zu Pharmakotherapie
  • rTMS (repetetive transkranielle Magnetstimulation)
  • tDCS (transkranielle Gleichstromstimulation)
  • nichtinvasive Vagusstimulation
  • Neurofeedback
  • Biofeedback
  • NADA-Akupunktur
  • Orthomolekulare Medizin