Die Internationale Kopfschmerzgesellschaft unterscheidet mehr als 100 verschiedene Kopfschmerzarten. Grundsätzlich sollten vor allem neu aufgetretene und häufige oder sich ändernde Kopfschmerzen neurologisch überprüft werden, denn eine bloße Behandlung mit Schmerzmitteln ist hier nur selten optimal bzw. kann zusätzliche Probleme mit sich bringen Zuständiger Spezialist für die Abklärung ist der Facharzt für Neurologie. Insbesondere ist es auch erforderlich auf mögliche Erkrankungen im Bereich des Schädelinneren zu untersuchen. Bei den beiden häufigsten Kopfschmerzarten, der Migräne und dem Spannungskopfschmerz, finden sich keine krankhaften bzw. therapeutisch „heilbaren“ Störungen. Es gibt trotzdem zahlreiche unterschiedlicher Behandlungsmöglichkeiten, die fast immer eine gute Beschwerdebesserung erreichen lassen. Auch die regelmäßige unkritische Einnahme von Schmerzmitteln kann häufig selbst Kopfschmerzen verursacht – den sogenannten Analgetika-Kopfschmerz. Nach einer Weile ist dann die Unterscheidung zwischen dem ursprünglichen und dem durch Schmerzmittel ausgelösten Kopfschmerz kaum mehr möglich. Alle Schmerzmittel, insbesondere aber Kombinations-Präparate, können zu dieser Problematik führen. Wer Schmerzmittel gegen Kopfschmerz an mehr als 10 Tagen pro Monat oder immer wieder an mehr als 3 Tagen hintereinander einnimmt, ist hier bereits stark gefährdet und sollte sich unbedingt an einen Neurologen wenden, der nach Ursachen und verstärkenden Faktoren fahnden und andere Möglichkeiten der Behandlung empfehlen kann. Neben den klassischen Verfahren gibt es mittlerweile gute Behandlungsergebnisse auch mit nichmedikamentösen Verfahren wie Vagusstimulation, Neurofeedback, rTMS, Biofeedback und anderen Verfahren, die hier in der Praxis eingesetzt werden können.
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